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  <title>SpiekerBlog</title>
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  <tagline>Typomanie ist unheilbar aber nicht tödlich.</tagline>
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  <copyright>Copyright (c) 2008, erik</copyright>

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    <title>Mr. Univers</title>
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    <summary type="text/plain">Am 24. Mai wurde Adrian Frutiger 80 Jahre alt. 
Für die schweizer Zeitschrift Hochparterre habe ich aus diesem Anlass einen Text geschrieben</summary>
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      <![CDATA[<span class="mt-enclosure mt-enclosure-image"><img alt="adrian80.jpg" src="http://www.spiekermann.com/mt/images/adrian80.jpg" width="249" height="216" class="mt-image-left" style="float: left; margin: 0 12px 2px 0;"/></span>
<br>
Am 24. Mai wurde Adrian Frutiger 80 Jahre alt. Für die schweizer Zeitschrift <strong>Hochparterre</strong> habe ich aus diesem Anlass einen Text geschrieben:

<p><br></br><br />
<strong>Adrian Frutiger: Mr. Univers</strong></p>

<p>Wenn man, wie ich, in einem Alter ist, in dem man einiges hinter sich hat, wird man oft gefragt, welche Vorbilder man hatte und hat. Die Antwort kann man sich leicht machen und auf Menschen verweisen, die auf den internationalen und nationalen Heldenlisten ganz oben stehen, wie Gandhi oder Albert Schweitzer. Beliebt sind auch die eigenen Eltern, zumindest solange sie noch leben und solche Äußerungen lesen können. Für mich ist das seit über 30 Jahren ganz einfach: 1976 lernte ich Adrian Frutiger kennen. Mein Held ist er heute noch.</p>

<p><br />
<strong>Der Kollege Adrian</strong><br />
Er war ein Kollege unter Kollegen, gab Rat, diskutierte, hörte zu und hatte Zeit für Fragen, die ein Anfänger wie ich kaum formulieren konnte. Im Rahmen der jährlichen ATypI Versammlungen, die damals noch recht kleine Veranstaltungen waren, trafen sich Schriftentwerfer, die sich alle untereinander kannten. Die meisten waren mit einem Hersteller verbunden, der sowohl die Setzgeräte als auch die dazugehörenden Schriften anbot. Also waren die Entwerfer eigentlich Konkurrenten, untereinander jedoch herrschte freundschaftlicher Umgang, wie immer, wenn sich Fachleute treffen, die in einem so überschaubaren Feld arbeiten, wie es das Schriftschaffen damals war. <br />
Wir trafen uns wenig später im privaten Rahmen bei Walter Greisner wieder, seinerzeit Chef der D. Stempel AG, der Schriftgießerei innerhalb der Linotype Gruppe. In dieser kleinen Welt der Schriftschaffenden gab es keine Dünkel, und als Freund des Hauses durfte ich meinen Held gleich beim Vornamen nennen. Ich war kaum 30 und hatte noch keine eigene Schrift entworfen, war aber nach der Bekanntschaft mit Adrian überzeugt es versuchen zu müssen.</p>

<p></p>

<p><br />
<strong>Univers 1957</strong><br />
Frutiger hatte gerade eine nach ihm benannte Schrift bei Linotype herausgebracht, die er ursprünglich für das Leitsystem des Flughafens Roissy (heute Charles de Gaulle) entwickelt hatte. Fast zwanzig Jahre vorher, 1957, war seine Univers veröffentlicht worden, bei Deberny & Peignot in Paris. Im gleichen Jahr übrigens, in dem die Citroen DS vorgestellt wurde – ein ähnlich radikaler Entwurf. Auch die Helvetica erschien zu dieser Zeit. Sie war als kommerzielle Antwort gedacht auf den Erfolg der deutschen Akzidenz Grotesk, die von den schweizer Gestaltern wegen ihrer neutralen Robustheit geschätzt wurde. Die Neue Haas Grotesk, wie die Helvetica anfänglich hiess,  kam aus Münchenstein bei Basel und wurde entwickelt als Vervollkommnung (oder Vereinfachung, wenn man so will) bestehender Schriften. Die Univers hingegen war von Anfang an neu gedacht: als System von einander ergänzenden Fetten und Weiten, die eine Familie mit 21 Schnitten bildeten. Dieses unglaubliche Projekt, für das zigtausende Stahlstempel graviert werden mussten (jedes Zeichen in jeder Schriftgrösse), war ausgedacht und angefangen von einem Schriftentwerfer aus dem Berner Oberland, der, nicht einmal 30 Jahre alt, in Paris bei seinem ersten Arbeitgeber bereits freie Hand für diese Riesenaufgabe bekommen hatte.<br />
Dieses revolutionäre Schriftprojekt brachte frischen Wind zunächst in die Schweizer Szene. Damals gab es Gestaltungsfraktionen, die nicht nur Städten und Hochschulen zuzuordnen waren, sondern auch ihrer Treue einer Schrift gegenüber. Bald also existierte neben den Akzidenz-Grotesk-Anhängern auch eine Univers-Fraktion, von der Helvetica-Gemeinde ganz zu schweigen. Jede Schrift bringt einen eigenen Gestaltungskanon mit sich, also war für viele Gestalter die Wahl der Schrift gleichsam eine Richtungsentscheidung. Es gab seinerzeit recht wenig Auswahl an Schriften, denn ausser an Setzsysteme war die Wahl auch an die jeweilige Druckerei gebunden. </p>

<p><br />
<strong>München 1972</strong><br />
Im Ausland wurde die Univers nicht so schnell angenommen wie ihre schweizerische Halbschwester Helvetica. Aber spätestens zur Olympiade in München 1972 wurde sie schlagartig allen Gestaltern weltweit bekannt. Otl Aicher hatte mit seinem Team ein Erscheinungsbild entwickelt, in dem die Univers eine zentrale Rolle spielte. Leichte, freundliche Farben und ein präziser, aber flexibler Raster verhalfen der Schrift zu einem einzigartigen Auftritt.</p>

<p><br />
<strong>Leitsystem Roissy</strong><br />
Zu dieser Zeit war Frutiger bereits mit dem Projekt Roissy beschäftigt. Inzwischen hatte er zwanzig Jahre Erfahrung als Schriftentwerfer und sich nach dem Bleisatz auch mit dem Fotosatz und frühen digitalen Satzmethoden befasst. Er selbst kannte die Schwächen der Univers, wenn es um den Einsatz für Leitsysteme ging, die anderen Gesetzmässigkeiten unterworfen sind als Lesetexte auf Papier. Auch wenn heute noch Flughäfen und Bahnhöfe mit Schildern in Univers versehen werden, hatte Frutiger bereits damals erkannt, dass ein ganz anderer Schrifttyp nötig war. In einem Gespräch sagte er mir Anfang der 90er Jahre, dass die Univers nicht für „Signaletik“ geeignet sei. Damals hatten wir für das Leitsystem der Berliner Verkehrsbetriebe eine schmale Version der Frutiger gesucht, die es jedoch noch nicht in digitaler Form gab. Also mussten wir selber Ausdrucke der Schrift digitalisieren und einige eingebrachte Änderungen vom Entwerfer des Originals absegnen lassen. Wir hatten dabei auch eine echte Kursive gezeichnet, weil der typische Frutigersche schräge Schnitt nicht genügend Unterscheidung bot für die Mitteilungen auf den Schildern in der U-Bahn. Adrian kommentierte die Entwürfe, die ich zeigte mit einem „Das ist nicht schlecht, aber ich hätte das nicht so gemacht“: Freibrief und Kritik in einem Satz. Er selbst hatte für seine serifenlosen Schriften aus grundsätzlichen Überlegungen nie kursive Formen in der Tradition der Antiqua gezeichnet, sondern immer nur geneigte Versionen der geradestehenden Schnitte. Bei der Neuauflage unter dem Namen Frutiger Next hat er sich dann doch überzeugen lassen von den Anforderungen des Marktes und eine echte Kursive zugelassen, die unserer Transit Kursiv von 1991 recht ähnlich sieht.</p>

<p><br />
<strong>System mit Gefühl</strong><br />
Ich kenne keinen anderen Schriftentwerfer, der soviel gestalterisches Gefühl mit einem systemischen Ansatz vereint. Frutigers Schriften sind immer geplant, sehen aber nie so aus. Er hat Zahlenmodelle entwickelt für Strichstärkenverhältnisse und Breitenproportionen, aber nie a priori per Gleichung oder Interpolation, sondern immer nach seinem untrüglichen Gefühl für das richtige Mass. Kein Entwurf ist je mit dem Anspruch angetreten Bestseller oder Klassiker zu werden, sondern immer mit dem Blick auf die gestellte Aufgabe, die meistens vom Auftraggeber kam und nur gelegentlich aus dem Willen, sich an einem besonderen Typus zu versuchen. Adrian Frutiger hat schon vor vielen Jahren entschieden, dass er zu jeder Schriftklassifikation seinen Beitrag geleistet hat und sich nur noch wiederholen könnte. Gut, dass er sich wenigstens hat überreden lassen, die neuen Ausgaben seiner vielen Klassiker gestalterisch zu begleiten, denn die heutige Technik erlaubt alle Feinheiten, die seinerzeit nicht realisierbar waren. <br />
Wer sich an einer Schrift versuchen will, sollte wissen, dass wir nicht die schwarzen Striche gestalten, sondern den weissen Raum dazwischen. Adrian Frutigers Methode, mit der Schere aus schwarzem Papier Formen zu schneiden und diese dann zu Buchstaben und Zeichen zusammenzusetzen, geht nach seinem eigenen Bekenntnis auf die Tradition seiner Heimat Interlaken zurück. Sie hat ihm das beste Werkzeug an die Hand gegeben, sein untrügliches Gefühl für Innen- und Aussenform, für Rhythmus, Kontrast, Spannung und Regelmässigkeiten in Formen umzusetzen, die mehr sind als alphanumerische Zeichen.<br />
Was ist die beste Schrift der Welt für das lateinische Alphabet? Natürlich die Frutiger. Sie verbindet das Talent eines bescheidenen Gestalters, der sich über fünfzig Jahre lang in den Dienst dieser kleinen Zeichen gestellt hat, mit dem Wissen und der Erfahrung aus allen Techniken, die seitdem gekommen und gegangen sind. Gut, dass diese Schrift, die er unter dem Namen Concorde angefangen hatte, heute seinen Namen trägt. Damit steht er neben Garamond, Caslon, Bodoni, Gill und den anderen Schriftentwerfern, die ihre Epoche in Buchstaben ausgedrückt und festgehalten haben.</p>

<p><br />
Ihm ist diese Verehrung wahrscheinlich schrecklich peinlich. </p>]]>
      
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    <title>Alles neu</title>
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    <summary type="text/plain">nix neues</summary>
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      <![CDATA[<p>macht der Mai. Bisher jedoch nicht. Seit ich wieder in Europa bin, habe ich viele Bilder gemacht für etliche Blogbeiträge. Aber alle ruhen noch auf meiner Festplatte und jetzt ist zunächst die TypoBerlin angesagt.</p>]]>
      
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    <title>San Francisco Spaziergänge, 7.</title>
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    <summary type="text/plain">Interzugang mit Kaffee</summary>
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    <dc:subject>stuff | zeugs</dc:subject>
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      <![CDATA[<p>Heute ist mein letzter Tag hier in San Francisco für die nächsten paar Monate. Gerade noch genug Zeit, endlich die Dienstagsausgabe (mit Technik & Motor-Beilage) der FAZ in meinem Lieblingszeitungsladen zu kaufen. Auf der anderen Straßenseite gibt es ein Café mit freiem Internetzugang, montags bis freitags. Als ich dort meinen Kaffee holen wollte, zählte ich 12 Gäste, jeder und jede vor einem Computer sitzend. Ich konnte kein richtiges Foto machen, ohne dass es peinlich wurde für mich oder die Leute dort, also knipste ich unter der Hand ohne hinzusehen. Zu sehen sind die fünf Leute auf der einen Seite des Raumes. </p>

<p>Starbucks schräg gegenüber hat auch Internetzugang, aber nur für Leute mit einem T-Online Vertrag. San Francisco wird bald in der ganzen Stadt ganz offiziell kostenlosen Internetzugang haben. Dann können die Leute wieder ihr Café aussuchen nach der Qualität der Speisen und Getränke.</p>

<p><br />
<span class="mt-enclosure mt-enclosure-image"><img alt="sf_cafe.jpg" src="http://www.spiekermann.com/mt/images/sf_cafe.jpg" width="480" height="199" class="mt-image-left" style="float: left; margin: 0 20px 20px 0;"/></span></p>]]>
      
    </content>
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    <title>San Francisco Spaziergänge, 6.</title>
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    <modified>2008-04-25T17:08:37Z</modified>
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    <summary type="text/plain">Neuer Heiliger entdeckt in San Francisco</summary>
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    <dc:subject>news | neuigkeiten</dc:subject>
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      <![CDATA[<p>In Kalifornien gibt es viele Ortschaften, die nach Heiligen benannt sind. Und weil die spanischen Missionare hier lange vor den englischsprachigen Siedlern waren (und auch vor den Russen, die aus Alaska kamen und in Namen wie Russian River ihre Spuren hinterlassen haben), fangen diese Orte an mit San oder Santa, je nach Geschlecht des oder der Heiligen. Also San Jose, Santa Barbara, San Rafael, Santa Clara, und natürlich San Francisco. Diesen Namen habe ich an einem Laden am Washington Square gefunden.</p>

<p>Von dem Heiligen habe ich noch nie was gehört.</p>

<span class="mt-enclosure mt-enclosure-image"><img alt="sanzen.jpg" src="http://www.spiekermann.com/mten/images/sanzen.jpg" width="480" height="179" class="mt-image-left" style="float: left; margin: 0 20px 20px 0;"/></span>]]>
      
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    <title>San Francisco Spaziergänge, 5.</title>
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    <modified>2008-04-25T02:05:23Z</modified>
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    <summary type="text/plain">Ein rosa Tag in SF.</summary>
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      <![CDATA[<p>Der Tag heute war rosa.<br />
</br><br />
<span class="mt-enclosure mt-enclosure-image"><img alt="rosa.jpg" src="http://www.spiekermann.com/mt/images/rosa.jpg" width="495" height="360" class="mt-image-left" style="float: left; margin: 0 0px 3px 0;"/></span></p>

<span class="mt-enclosure mt-enclosure-image"><img alt="pink.jpg" src="http://www.spiekermann.com/mten/images/pink.jpg" width="480" height="280" class="mt-image-left" style="float: left; margin: 0 6px 20px 0;"/></span>

<p></br><br />
</br></p>]]>
      
    </content>
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    <title>San Francisco Spaziergänge, 4.</title>
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    <modified>2008-04-25T02:07:36Z</modified>
    <issued>2008-04-25T00:55:13+01:00</issued>
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    <created>2008-04-24T22:55:13Z</created>
    <summary type="text/plain">Klassische Autos überall</summary>
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      <![CDATA[<span class="mt-enclosure mt-enclosure-image"><img alt="sf_mercedes.jpg" src="http://www.spiekermann.com/mten/images/sf_mercedes.jpg" width="360" height="360" class="mt-image-left" style="float: left; margin: 0 10px 6px 0;"/></span>
</br>
Es ist erstaunlich, wieviele Autos hier herumfahren oder einfach an der Straße geparkt sind, die bei uns all Klassiker unter einem weichen Tuch versteckt würden. Zum Beispiel dieser Mercedes 280SE von ca. 1969 mit dem 4,5l Motor. Dieser Typ wurde in Europa kaum verkauft, weil bei uns schon damals das Benzin viel mehr kostete als in den USA. Hier kann man heute so einen Wagen für weniger als $5000 kaufen (das wären €3000!), weil der Benzinpreis hier an der Westküste inzwischen auch bei mehr als $4 angekommen ist (pro Galone, also 3,8l). Für uns immer noch billig (etwas mehr als ein Dollar pro Liter, also bei uns 70 Cent), aber hier schon für viele Erstbesitzer Grund genug, sich Gedanken zu machen über die Nachteile dieser mächtigen, unzerstörbaren, fantastischen, durstigen Motoren.

<p><br />
</br></p>]]>
      
    </content>
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    <title>San Francisco Spaziergänge, 3.</title>
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    <modified>2008-04-22T20:48:34Z</modified>
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    <summary type="text/plain">Ein richtiger Apostroph am Eisladen</summary>
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      <![CDATA[<span class="mt-enclosure mt-enclosure-image"><img alt="swensen.jpg" src="http://www.spiekermann.com/mten/images/swensen.jpg" width="480" height="242" class="mt-image-left" style="float: left; margin: 0 20px 20px 0;"/></span>

<p></br><br />
Eine vom Aussterben bedrohte Art ist seit vielen Jahren der Apostroph. Sicherlich kein großer Verlust für die Menschheit angesichts anderer Bedrohungen, aber schlimm genug für die unter uns, die typografisch nicht ganz behindert sind. Der Apostroph ist weder das Maßzeichen für den US-Fuß noch ein scharfer Akzent. Er sieht aus wie ein Komma, dessen Position bis zur Versalhöhe angehoben wird.<br />
Ich freue mich berichten zu können, dass mein Lieblings-Eissalon hier in San Francisco auch typgrafisch guten Geschmack beweist. Die Tatsache, dass der Apostroph in Swensens Namen (im Deutschen steht kein Apostroph beim Genitiv) nicht nur die korrekte Form hat, sondern auch noch gut aussieht, ist wahrscheinlich dem Umstand zu verdanken, dass er vor vielen Jahren von einem gelernten Schildermacher dort angebracht wurde. Zu einer Zeit, als man ein Handwerk noch lernen musste, bevor man es ausüben durfte.<br />
</p>]]>
      
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    <title>Gutenberg im BBC</title>
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    <modified>2008-04-19T23:37:02Z</modified>
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    <created>2008-04-19T23:31:56Z</created>
    <summary type="text/plain">Gutenberg im Film</summary>
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      <![CDATA[<p>Jetzt ist der Film von Stephen Fry by YouTube angekommen. Der Film wurde letzte Woche von der BBC gesendet und ist auch online vorhanden, aber nur auf der Insel zu sehen. Und jetzt hier im ersten von sechs Teilen:</p>

<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=91smRXrEPRs">http://www.youtube.com/watch?v=91smRXrEPRs</a></p>]]>
      
    </content>
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    <title>San Francisco Spaziergänge, 2.</title>
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    <modified>2008-04-19T15:35:58Z</modified>
    <issued>2008-04-19T03:57:06+01:00</issued>
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    <created>2008-04-19T01:57:06Z</created>
    <summary type="text/plain">Rosa Pudel kann es nur in San Francisco geben</summary>
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      <![CDATA[<span class="mt-enclosure mt-enclosure-image"><img alt="doggrooming.jpg" src="http://www.spiekermann.com/mt/images/doggrooming.jpg" width="360" height="180" class="mt-image-left" style="float: left; margin: 0 12px 12px 0;"/></span>
<span class="mt-enclosure mt-enclosure-image"><img alt="poodles.jpg" src="http://www.spiekermann.com/mt/images/poodles.jpg" width="360" height="360" class="mt-image-left" style="float: left; margin: 0 12px 12px 0;"/></span>

<p></br><br />
Natürlich habe ich immer eine Kamera dabei, wobei das sonnige Wetter es schwierig macht, manche Motive zu treffen. Zum Beispiel kann man Schaufenster ganz schlecht fotografieren, weil die Sonne so stark in der Scheibe reflektiert. <br />
</br><br />
An diesem Fenster hatte mich eigentlich nur die Typografie interessiert. So liebevoll und übertrieben nostalgisch sie auch ist, so passt sie doch haargenau zum Thema und wohl auch zum Publikum in dieser Gegend. Was man ja auch an dem Hundetyp sieht, der im Fenster nebenan abgebildet ist, das ich zunächst übersehen hatte. Pudel sind nun wirklich fast schon Karikaturen von Hunden, aber hellblau, weiß und rosa ist noch eine Steigerung.</p>]]>
      
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    <title>San Francisco Spaziergänge, 1.</title>
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    <modified>2008-04-19T01:48:57Z</modified>
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    <created>2008-04-19T01:36:06Z</created>
    <summary type="text/plain">Bushaltestellen in San Francisco sind ein Geheimtipp.</summary>
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    <dc:subject>stuff | zeugs</dc:subject>
    <content type="text/html" mode="escaped" xml:lang="en" xml:base="http://www.spiekermann.com/mt/">
      <![CDATA[<p>Hier in San Francisco gehe ich viel zu Fuß. Etliche der HügeI sind recht anstrengend und nicht geeignet für mein altes Rennrad. Das Auto aus der Garage holen nur um die Zeitung einzukaufen ist doof und ich habe nie rausgekriegt, wie die Busse hier funktionieren.<span class="mt-enclosure mt-enclosure-image"><img alt="sf_buswaiting.jpg" src="http://www.spiekermann.com/mten/images/sf_buswaiting.jpg" width="213" height="160" class="mt-image-left" style="float: left; margin: 6px 12px 6px 0;"/></span></p>

<p>Ich sehe allerdings immer wieder Leute – meistens alte Frauen mit Einkaufstüten – an den Straßenecken herumstehen. Neulich hatte ich mir gerade bei Swensen’s ein Eis gekauft und stand vor dem Laden, da sah ich sie wieder: immer mehr alte Frauen trafen sich vor einem Laden an der gegenüberliegenden Ecke. Und plötzlich – ich hatte gerade nicht hinübergeschaut – waren sie alle verschwunden.</p>

<p>Also wartete ich ein paar Minuten ab, leckte an meinem Eis und wieder erschienen Leute an der Ecke. Dann sah ich, was sie da wollten: es war eine Bushaltestelle! Der Bus kam, sie stiegen ein und ich ging hinüber und sah, wieso sie das wussten: ein Laternenpfahl hatte ein gelbes Band aufgemalt, auf dem zwei Nummern schabloniert waren; offensichtlich die Nummern der dort vorbeifahrenden Buslinien.<span class="mt-enclosure mt-enclosure-image"><img alt="busstop_anfang.jpg" src="http://www.spiekermann.com/mten/images/busstop_anfang.jpg" width="480" height="160" class="mt-image-left" style="float: left; margin: 12px 12px 2px 0;"/></span> <span class="mt-enclosure mt-enclosure-image"><img alt="busstop_reihe.jpg" src="http://www.spiekermann.com/mten/images/busstop_reihe.jpg" width="480" height="160" class="mt-image-left" style="float: left; margin: 0 0 12px 0;"/></span></p>

<p>Angesichts dieser Einstellung zur Information von Fahrgästen wundert es mich nicht, dass hier in den USA niemand sein Auto freiwillig aufgibt.<br />
Die Haltestelle auf der gegenüberliegenden Straßenseite war auch nur an einem Laternenpfahl gekennzeichnet, hier aber immerhin mit den Worten <strong>BUS STOP</strong>. Sonst nichts, kein Fahrplan, keine Zielangaben, kein Streckenverlauf. Ein gut gehütetes Geheimnis nur für die Eingeborenen. Offensichtlich will niemand mehr Fahrgäste auf den Bussen haben.<br />
</p>]]>
      
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    <title>34. William A. Dwiggins Lecture</title>
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    <modified>2008-04-18T19:15:04Z</modified>
    <issued>2008-04-17T03:13:21+01:00</issued>
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    <created>2008-04-17T01:13:21Z</created>
    <summary type="text/plain">Feueralarm  zu Beginn meines Vortrages in Boston</summary>
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      <email>erik@spiekermann.com</email>
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    <dc:subject>news | neuigkeiten</dc:subject>
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      <![CDATA[<p>Es ist schon wieder eine Woche her, dass ich einen Vortrag gehalten habe in der <em>Boston Public Library</em>. Ganz offiziell war es die 34. Dwiggins Lecture. Wäre sonst nicht weiter erwähnenswert (außer, dass es natürlich eine große Ehre war), aber kaum hatte ich das erste Bild auf der Leinwand, da ging der Feueralarm los. </p>

<span class="mt-enclosure mt-enclosure-image"><img alt="boston_lecture.jpg" src="http://www.spiekermann.com/mt/images/boston_lecture.jpg" width="300" height="215" class="mt-image-left" style="float: left; margin: 0 12px 12px 0;"/></span>

<p><br />
Und wir mussten tatsächlich das Auditorium räumen! Draußen der für die USA übliche Riesenaufwand an Hardware – Leiterwagen, Spritzenwage, Sirenen, dutzende Feuerwehrmänner mit Helmen und Äxten – bis sich nach wenigen Minuten herausstellte, dass irgendwo nur eine Mikrowelle etwas überhitzt war.</p>

<p>Nick Sherman hat den Moment des <a href="http://flickr.com/photos/nicksherman/2404053060/">Alarms</a> gefilmt. Auch das kleine Bild hier ist von Nick. Ich habe es einfach von seiner Flickr-Seite kopiert. Für den Abend habe ich ein Plakat entworfen und eine Einladungskarte. Die ist hier unten abgebildet. Das PDF, das zum Drucker ging, ist unter <strong><a href="http://www.spiekermann.com/mt/download.html">downloads</a></strong> zu haben.</p>

<span class="mt-enclosure mt-enclosure-image"><img alt="dwiggins.jpg" src="http://www.spiekermann.com/mt/images/dwiggins.jpg" width="480" height="177" class="mt-image-left" style="float: left; margin: 0 20px 20px 0;"/></span>]]>
      
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    <title>San Francisco</title>
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    <modified>2008-04-16T23:23:10Z</modified>
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    <created>2008-04-16T23:17:56Z</created>
    <summary type="text/plain">San Francisco hat viele Wahrzeichen.</summary>
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    <dc:subject>stuff | zeugs</dc:subject>
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      <![CDATA[<p>Nicht alle Städte haben ein Wahrzeichen. San Francisco hat ganz viele. Und eines davon kann ich aus dem Fenster sehen (unten ganz rechts außen), wenn auch nur die oberste Spitze davon. Gestern abend habe ich auf dem Weg zum Briefkasten das Transamerika Gebäude ein paarmal fotografiert – für solche kleinen Bildchen bei bestem Sonnenschein reicht auch das iPhone.</p>

<span class="mt-enclosure mt-enclosure-image"><img alt="transam_SF.jpg" src="http://www.spiekermann.com/mt/images/transam_SF.jpg" width="480" height="240" class="mt-image-left" style="float: left; margin: 0 20px 20px 0;"/></span>]]>
      
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    <title>Weniger ist mehr</title>
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    <modified>2008-04-16T03:25:09Z</modified>
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    <created>2008-04-16T03:21:29Z</created>
    <summary type="text/plain">Blogging mit dem iPhone</summary>
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      <email>erik@spiekermann.com</email>
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    <dc:subject>stuff | zeugs</dc:subject>
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      <![CDATA[<p>Hier die erste Nachricht von meinem MacBook Air. Das Foto des neuen Computers auf dem Küchentisch habe ich mit dem iPhone gemacht. Keine professionelle Qualität, aber für ein Blog sollte es reichen. Im Juni kommt das 2.0 Update fürs iPhone. Kann sein, dass es dann Blogsoftware gibt und ich den Computer gar nicht mehr brauche.</p>

<span class="mt-enclosure mt-enclosure-image"><img alt="macbookair.jpg" src="http://www.spiekermann.com/mten/images/macbookair.jpg" width="360" height="337" class="mt-image-left" style="float: center" margin: 6 20px 20px 0;"/></span>

<p></br><br />
</br></p>]]>
      
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    <title>Rot ist die Helvetica unter den Farben</title>
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    <modified>2008-04-15T16:17:50Z</modified>
    <issued>2008-04-15T18:14:30+01:00</issued>
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    <summary type="text/plain">Rot ist wie Helvetica</summary>
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      <email>erik@spiekermann.com</email>
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    <dc:subject>stuff | zeugs</dc:subject>
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      <![CDATA[<p>Neulich in London, ein sehr roter Bauzaun. Kein einwandfreies Englisch, aber ein interessanter Kommentar:<br />
Rot ist eine überschätzte Farbe.</p>

<span class="mt-enclosure mt-enclosure-image"><img alt="red_bauzaun.jpg" src="http://www.spiekermann.com/mten/images/red_bauzaun.jpg" width="480" height="360" class="mt-image-left" style="float: left; margin: 0 20px 20px 0;"/></span>]]>
      
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    <title>Rubbelschriften</title>
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    <modified>2008-04-14T18:50:23Z</modified>
    <issued>2008-04-14T20:45:13+01:00</issued>
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    <created>2008-04-14T18:45:13Z</created>
    <summary type="text/plain">Abreibeschriften gibt es nicht mehr, also ist dieser Bogen mit LoType eine Antiquität.</summary>
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      <name>erik</name>
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      <email>erik@spiekermann.com</email>
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    <content type="text/html" mode="escaped" xml:lang="en" xml:base="http://www.spiekermann.com/mt/">
      <![CDATA[<p>Wer kann sich noch an Letraset und andere Rubbelschriften erinnern? Ich habe vor ein paar Jahren meine vielen hundert Bogen weggeworfen, was ich heute natürlich bedauere. Denn die jüngere Generation würde diese Art der Beschriftung mindestens komisch finden, wenn nicht sogar aufschlussreich. Denn die Technik hat immer schon die Gestaltung beeinflusst, wenn nicht sogar dominiert.</p>

<p>Freunde in Den Haag haben mir vor ein paar Jahren ein paar Bogen Abreibebuchstaben geschenkt mit LoType drauf, die ich nie gesehen hatte. Offensichtlich hatte der Hersteller auch keinen Lizenzvertrag mit mir, sonst hätte er wenigstens meinen Namen richtig geschrieben.</p>

<span class="mt-enclosure mt-enclosure-image"><img alt="loType_rubbel.jpg" src="http://www.spiekermann.com/mt/images/loType_rubbel.jpg" width="480" height="255" class="mt-image-left" style="float: left; margin: 0 20px 20px 0;"/></span>
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