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»Die Zusammenarbeit mit den Berliner Philharmonikern lässt mich tagtäglich erleben, mit welcher Leidenschaft und Begeisterung jeder einzelne von ihnen der Musik dient. Jede Musikerin und jeder Musiker verfügt über außerordentliche solistische Qualitäten, die entscheidend den Gesamtklang des Orchesters prägen. Bei allen Mitgliedern spüre ich in jeder Aufführung eine intensive Hingabe, keiner versteckt sich hinter bewährter Routine, sie riskieren stets alles. Immer wieder bin ich von dem hohen Niveau und beispiellosen Können überwältigt.
Die letzte Saison stand ganz im Zeichen des 125-jährigen Jubiläums der Berliner Philharmoniker. Wir haben Rückschau auf die wechselvolle Geschichte des Orchesters gehalten, gleichzeitig aber den Blick in die Zukunft gelenkt. Das spiegelt sich auch in der Programmgestaltung der neuen Saison wider, in der die Tradition mit Modernem und Zeitgenössischem konfrontiert wird. Ein wichtiges Anliegen ist es außerdem, Kinder und Jugendliche sowie Menschen, die bislang noch keinen Zugang zur klassischen Musik hatten, für unsere Konzerte zu begeistern. Wie groß das Potenzial ist, sehen wir an unserer Education-Arbeit, die uns die großzügige Unterstützung der Deutsche Bank AG ermöglicht.
Mit Zukunft@Bphil werden Jung und Alt nicht nur an klassische Musik, sondern auch an die eigene Kreativität herangeführt. In der letzten Saison ist es uns gelungen, unsere Türen noch weiter zu öffnen: Wir haben die neue Konzertreihe Alla turca: Dialog der Kulturen initiiert, in der wir - thematisch eng verknüpft - orientalische und westeuropäische Musik einander gegenüberstellen. Diese Reihe, die in der Spielzeit 2008.2009 fortgesetzt wird, hat das Interesse vieler türkischer Mitbürger geweckt.
Sehr gefreut hat mich, wie gut unsere Lunchkonzerte - Kammermusikkonzerte im Foyer zur Mittagszeit bei freiem Eintritt - angenommen worden sind. Es war beeindruckend zu erleben, wie neugierig das Publikum auf unsere Musik ist. Die Konzentration, die Begeisterung ist enorm - insbesondere auch bei Menschen, die bislang den Weg in die Philharmonie nicht gefunden hatten.«
Pamela Rosenberg